4women in steel im Portrait: Cornelia Plöchl

Werksmeisterin bildet junge Facharbeiter:innen aus

Cornelia Plöchl über die Herausforderungen und Chancen als Ausbilderin in der voestalpine Stahl GmbH.

Was oder wer hat Sie in Ihrer Karriere am stärksten unterstützt und Ihnen den Rücken gestärkt, insbesondere in schwierigen Zeiten?

Ich bin sehr dankbar für die Möglichkeit, im Ausbildungszentrum arbeiten zu können. Besonders meine Führungskräfte Silvia Genstorfer und Werner Grubmüller haben sich dafür eingesetzt und mich in meiner Entwicklung unterstützt. Zu Beginn meiner Tätigkeit hat mich mein Kollege Herr Freinschlag angeleitet und mir geholfen, meinen Weg zu finden. Seine Unterstützung war für mich besonders wertvoll.

Welche Ihrer beruflichen Erfahrungen oder Projekte hat Sie besonders gut auf Ihre derzeitige Position vorbereitet?

Bevor ich meine Tätigkeit im Ausbildungszentrum aufgenommen habe, war ich als Elektrotechnikerin bei CTA tätig. Dort konnte ich wertvolle praktische Erfahrung sammeln und mich auch persönlich weiterentwickeln – beides ist für meine heutige Arbeit von großer Bedeutung.

Während meiner Zeit bei CTA habe ich den Werksmeister absolviert – eine Entscheidung, auf die ich bis heute stolz bin, denn sie hat mir erst die Möglichkeit eröffnet, als Ausbildnerin bei voestalpine tätig zu werden. Gleichzeitig war ich überrascht, die erste Frau in der voestalpine zu sein, die als Meisterin tätig ist. Dass es so lange gedauert hat, bis eine Frau diesen Schritt gegangen ist, hat mich nachdenklich gemacht – umso mehr freue ich mich, diesen Weg geebnet zu haben und ebenso, dass ich mittlerweile nicht mehr die Einzige bin.

Mein Tipp an euch: Nutzt die Chance und macht den Meister! Er eröffnet euch spannende Karriereperspektiven und neue Möglichkeiten.

Welche Hobbys oder Aktivitäten helfen Ihnen, sich zu entspannen und neue Energie zu tanken?

Zu meinen Hobbys zählt es, Zeit mit meinen Freunden zu verbringen und gemeinsam etwas zu unternehmen – zum Beispiel Bergwandern. Ich hoffe, dass ich dafür in Zukunft wieder mehr Zeit finde. Außerdem liebe ich es zu reisen und neue Orte zu entdecken.

Welche Schlüsselkompetenzen halten Sie für essenziell, um in Ihrer Position erfolgreich zu sein?

Zu den wichtigsten Schlüsselkompetenzen in meiner Position zählen Menschlichkeit, eine positive Haltung gegenüber Jugendlichen und ein starker moralischer Kompass. Ebenso sind Geduld und klare Kommunikation essenziell, um die Lehrlinge bestmöglich zu begleiten und zu unterstützen. Auch persönliche und fachliche Weiterentwicklung spielen eine entscheidende Rolle.